Hamburg. Unglaublich. Der HSV ist immer wieder für Negativschlagzeilen gut. Hinter den Kulissen tobt seit Jahren das Chaos, sportlich musste der Dino zweimal in Folge bis in der Relegation zittern. Die neuste Anekdote ist aber in der Rangliste der HSV-Pannen weit vorne. In einem Hamburger Park ist der HSV-Mannschaftsbus von einer Frau gefunden worden.


„Nach dem Pokal-Aus in Jena hat sich der Busfahrer scheinbar verfahren. Als er nicht mehr weiter wusste, ist er einfach stehen geblieben“, so ein Polizeisprecher. Der Bus sei zudem voll besetzt gewesen. Jedoch habe keiner der Spieler oder des Betreuerstabs die ungewöhnliche Situation bemerkt. Als es dunkel wurde, soll Bruno Labbadia gemeinsam mit seinem Co-Trainer die Taktik für das erste Relegationsspiel besprochen haben.

Die Frau, die den Bus fand, erklärte gegenüber FUMS, dem Magazin für Fussball, falsch abgestellte Mannschaftsbusse und Humor: „Der HSV hatte unglaubliches Glück, dass ich zufällig vorbei kam. Als ich in der Geschäftsstelle anrief, hieß es nur, es werde keine Mannschaft vermisst.“

Keine Negativschlagzeilen beim HSV
Am Ende konnte sich vor allem Peter Knäbel freuen, dass die Frau so diskret gehandelt hat. Schließlich hätte Sie zahlreiche Fotos machen und diese an große deutsche Zeitungen verkaufen können. „Die Negativ-Schlagzeilen wären dem HSV da gewiss gewesen“, wusste auch Knäbel und freute sich ein wenig, dass es dazu glücklicherweise nicht kam.

Immerhin lenkt die Geschichte etwas den Fokus weg vom Sportlichen beim HSV: Denn die Hamburger haben sich am Sonntag im DFB-Pokal blamiert und sind gegen Carl Zeiss Jena ausgeschieden.