Hamburg. Unglaublich. Der HSV ist immer wieder für Negativschlagzeilen gut. Hinter den Kulissen tobt seit Jahren das Chaos, sportlich musste der Dino zweimal in Folge bis in der Relegation zittern. Die neuste Anekdote ist aber in der Rangliste der HSV-Pannen weit vorne. In einem Hamburger Park ist Pierre-Michel Lasogga von einer Frau gefunden worden.


„Scheinbar hat sich Lasogga nach dem Pokal-Aus in Jena derart abgeschossen, dass er den Weg nach Hause nicht mehr gefunden hat“, mutmaßte die Frau, die den hilflosen Stürmer in den Abendstunden im Park fand. Gegenüber der Presse erklärte Peter Knäbel:

Pierre-Michel Lasogga war auf einmal einfach weg. Wir waren aber auf dem Rückweg von Jena nach Hamburg und haben ihn zu dem Zeitpunkt nicht gebraucht. Als jemand fragte, ob alles gut sei, habe ich deshalb einfach ´Ja´gesagt.

Das große Glück des HSV
Die Frau, die Lasogga fand, meldete sich umgehend beim HSV, doch mehrfach versicherte ihr die Geschäftsstelle, dass niemand vermisst werde. Dann erst verständigte die Dame FUMS, das Magazin für Fussball, HSV-Pannen und Humor. Dadurch, dass die Geschichte an die Öffentlichkeit gelang, konnte der orientierungslos wirkende Stürmer nun wieder einkassiert werden. „Orientierungslos wirkt Lasogga oft, das ist eines seiner Markenzeichen“, bestätigte auch Trainer Bruno Labbadia, der es aus den zahlreichen Trainingseinheiten und Pflichtspielen kennen muss.

Immerhin lenkt die Geschichte etwas den Fokus weg vom Sportlichen beim HSV: Denn die Hamburger haben sich am Sonntag im DFB-Pokal blamiert und sind gegen Carl Zeiss Jena ausgeschieden.