Wochenrückblick #11

Montag, 17.3.
Nach viel Lärm um keinen Lärm steht die „Lautstärke“ der Formel 1 im Kreuzfeuer: Bernie Ecclestone greint, dass die Fahrzeuge nicht wie Rennautos klingen würden. Ein historischer Augenblick. Zum ersten Mal, wirklich zum allerersten Mal, bin ich mit Bernie einer Meinung. Was auch für ihn etwas Besonderes sein muss.

Dienstag, 18.3.
Schalke ist in Madrid erpicht, die notwendigen sechs bis acht Auswärtstore zu erzielen: Und hätte Huntelaar beim Stand von 1:1 nicht den Schalker in sich gespürt, wäre das Weiterkommen greifbar gewesen. So aber trudelt der Ball am Pfosten vorbei. Masochismus trägt blau-weiß. Cristiano trägt… ach, das wollen wir gar nicht wissen.

Mittwoch, 19.3.
Da sammer dabei – Welke kloppt Kahn: Weil der Matze die Liga und somit den Kloppo für deren Trägheit kritisiert hatte – via Presse natürlich – und der Kloppo dem Matze daraufhin die Leviten las – via Presse natürlich -, sah sich der Olli bemüßigt, dem Matze beizuspringen (obwohl sie keine Arbeitskollegen sind) und den Kloppo zu dissen (weil sie keine Arbeitskollegen sind). Im Fernsehstudio herzblattet Welke den Kloppo mit dem Olli und den Olli mit dem Kloppo. Talk Talk Talk, um nicht zu sagen Trash Talk, der Sonya Kraus zu Tränen gerührt hätte. Als die Kameras ausgehen, zieht sich der Olli seine Perücke vom Haupt. Zum Vorschein kommt Gernot Hassknecht. Der angebliche Zoff sei telegenes Theater gewesen, alles nur gegaukelt, alles nur gespielt. „Das war heute Show“, erklärt Hassprediger Hassknecht. Welke lacht. Kloppo nicht.

Donnerstag, 21.3.
Ski-Königin Maria Riesch hört auf: Ein Witz fällt mir dazu nicht ein. Höfl-ich ist anders, schon klar.

Freitag, 21.3.
In Nyon rollt zwar nicht der Rubel, dafür die Kugel: Das Losglück von Manchester ist beinahe unverschämt. Erst Piräus, jetzt Bayern – wie tief steckt die UEFA im ADAC-Sumpf? „Stern“-Reporter Johannes Röhrig hat die Recherchen aufgenommen. Für Dortmund wäre bei moderaterem Spielverlauf (siehe 18.3.) ein Ruhrpott-Derby möglich gewesen. Aber so? Ziemlich reizlos. Findet auch Watzke, der seine Fatzke für gequirlten Scheibenkleister aufsetzt.

Samstag, 22.2.
In Arsene we trust, in Pep vielleicht nicht mehr: 1000 Spiele sitzt Arsene Wenger nun auf der Arsenal-Bank. Noch einmal so viele, dann hat er Peter Neururer eingeholt. Zum runden Jubiläum schenkt ihm Busenfreund José Mourinho, ganz Gentleman, einen prall gefüllten Sixpack. Keine Spur von Vorglühen dagegen in München, wo die Bayern – Alarmsignal – noch immer nicht Meister sind. Dabei ist der avisierte Zielkorridor (Anfang bis Mitte März) deutlich überschritten. Was die Zeichen der Zeit für Pep Guradiola bedeuten, muss abgewartet werden. Laut unbestätigten Mediengerüchten ist Matthias Sammer bereits in Gespräche mit Jürgen Klopp getreten…

(jmi)

(Foto)

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