Die 11+3 des 8. Spieltags

Neue FUMS-Rubrik! Ab sofort küren auch wir die Elf des Spieltags! “Das machen aber doch schon so viele….jetzt auch noch FUMS?” Jetzt auch noch FUMS! Denn wir schauen nicht auf die sportlichen Leistungen, sondern richten uns allein danach, wer uns am Wochenende am besten unterhalten hat! Welcher Spieler hatte die beste Frisur? Den coolsten Torjubel? Oder vielleicht das lustigste Zitat? Diese und andere außergewöhnliche Geschichten suchen wir und prämieren sie in dieser Rubrik! Es entsteht eine Mannschaft von größtem Unterhaltungswert. Am Ende der Saison wissen wir, wer die Herzen der Fans am meisten erfreuen und die Lachmuskeln am meisten beanspruchen konnte!

Was ist noch neu? Neben der FUMS-Elf des Tages nominieren wir drei weitere Spieltagsprotagonisten! Schiedsrichter, Trainer, Medienmenschen! FUMS stellt euch Woche für Woche DIE Gesichter des Spieltags zusammen und erklärt, warum sie es in die 11+3 geschafft haben!


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Roman Weidenfeller (Dortmund/1): Die Rückkehr des Weidenfehlers! Lange surften die Dortmunder auf der Erfolgswelle. Man hatte fast vergessen, dass es auch mal eine Zeit des Misserfolgs gab. Doch dann sah man Roman Weidenfeller in Köln am Ball vorbeifliegen und erinnerte sich direkt wieder an die Vor-Klopp-Zeit. Kein Problem, kann mal passieren. Geschafft hat es Weidenfeller aber in unsere Topelf wegen seines Zitats nach Spielende: „Die jungen Spieler kennen nur die guten Zeiten. Wir, die alten Spieler, wissen, das es auch mal anders laufen kann. Wir müssen voran gehen. Deshalb tut es mir leid, dass ich heute den Fehler gemacht hab.“ Großartig, Roman!

Uwe Hünemeier (Paderborn/1): Wir möchten die ganze Paderborner Mannschaft nominieren, aber Uns Uwe sticht einfach heraus. Capitano, Abwehrchef und Torschütze zum 2:1. Uns Uwe brachte seine Jungs mit seinem Treffer auf die Siegerstraße. Paderborn ist ein Dorfverein, aber Uwe Hünemeier ist schon nach acht Spieltagen ein Großer!

Johan Djourou (HSV/1): Hat gefühlt seit seinem Dienstantritt in Hamburg Scheiße am Fuß. Muss aber auch mal gelobt werden. Bärenstark gegen Hoffenheim. Endlich hat der Norden wieder einen Johan! Das bedeutet auch: Johan, der Erste, kann sich endlich unbekümmert in seinem Weinkeller in Bordeaux volllaufen lassen und muss sich um die Bundesliga nicht mehr sorgen.

Philipp Lahm (Bayern/1): Doppelpacker! Muss man mehr sagen? Gut, es ging gegen Bremen. Trotzdem: Tore von Philipp Lahm sind ungefähr so unwahrscheinlich wie ein Grand Prix-Gewinn von Conchita Wurst. Und den Grand Prix gibt es eigentlich gar nicht mehr. Aber: Wunder gibt es immer wieder. Und so knipste Fipsi erstmals in seiner Karriere gleich zweimal, was für ihn ungefähr dieselbe Wertigkeit wie ein Weltmeistertitel haben dürfte. FUMS sagt: Glückwunsch!

Xabi Alonso (Bayern/1): Von seinem Mentor und Verehrer Marcel Reif himmelhochjauchzend zum Fussballgott erkoren, zeigte der Spanier gegen Werder, wie man Freistöße schießt. Und nicht solche lächerlichen Dinger da wie Müller bei der WM. Einfach unten durch schieben das Ding. Musste in der 60. Minute raus, sonst hätte er gegen Werder seinen Ballkontakte-Rekord locker um 470 überboten.

Ilkay Gündogan (Dortmund/1): Einfach nur schön. Nach langer Verletzungspause endlich wieder zurück auf dem Platz. Nicht mehr, nicht weniger.

Jairo Samperio (Mainz/1): Erzielte vielleicht das schönste Tor des Spieltags. Drehung, Schlenzer, Treffer. Alles innerhalb von einer halben Sekunde. Macht ihm so schnell auch kein Robben oder Ribery nach. Jairo, bald einer für die Bayern? Erstmal einer für FUMS.

Kevin Vogt (Köln/1): Köln – gefühlt die ersten sieben Spieltage ohne auch nur ein Tor – hat endlich den Kasten getroffen. Und das gegen Dortmund. Zuhause sorgte Kevin Vogt für den ersten Erstligatreffer seit anno irgendwas.

Hakan Calhanoglu (Leverkusen/1): Auftritt im ZDF-Sportstudio. Mehr dazu gibts hier: http://fussballmachtspass.de/news/bester-arbeitsnachweis-aller-zeiten/

Anthony Modeste (Hoffenheim/1): Erzielte gegen den HSV ein Tor und jubelte erfrischend mit der Eckfahne. Kleines Tänzchen mit einem Schultereinsatz, dass John Rambo und Rocky Balboa Tränen in den Augen hatten. Mehr davon!

Claudio Pizarro (Bayern/1): Hätte gern gegen seinen Herzens- und Ex-Klub Werder fünf Tore erzielt. Fand sich dann aber nicht im Kader, sondern auf der Tribüne wieder. Mehr Vereinsliebe hat die Bundesliga noch nie gesehen. Verdient in der FUMS-Elf des Spieltags.


Bastian Dankert (1): 18. Minute, Bayern vs. Werder. Dankert zückt als erster Schiedsrichter in der 1. Fussball-Bundesliga das Freistoßspray. Rasierschaum und Sprühsahne bleiben vorerst noch in der Gesäßtasche. Guter Junge.

Armin Veh (Stuttgart/1): Wusste nach dem 0:3-Halbzeitrückstand gegen Leverkusen laut eigener Angabe nicht, wo er war. Im falschen Film vielleicht. Auf jeden Fall im falschen Hemd, hatte der Stuttgarter Coach doch die Arbeitsklamotte von Pay-TV-Sender Sky übergestreift. Modischer Fehlgriff, dafür aber noch ein 3:3 gegen stark eingeschätzte Leverkusener. Trainer des Spieltags.

Katrin Müller-Hohensteini (ZDF/1): Sorgte für das beste TV-Interview des Jahres. Quetschte Hakan Calhanoglu aus, wie eine reife Mango und rang ihm Sätze ab wie „Sie sind Mutter und haben eine Sohn“ oder „Ich wollte die Tür nicht aufmachen. Und dann habe ich die Tür aufgemacht.“ Weltklasse. KMH krönte ihren Auftritt, als sie zu Beginn der Sendung mit dem Freistoßspray „Hallo“ auf eine Glaswand schmierte. Hässlicher gehts nicht. Glückwunsch, KMH!


Die Bundesliga-Tabelle!

1. Schalke (3)
1. Bayern (3)
1. Dortmund (3)
2. Leverkusen (2)
2. Köln (2)
2. HSV (2)
2. Paderborn (2)
3. Sky (1)
3. ZDF (1)
3. Stuttgart (1)
3. Mainz (1)
3. Wolfsburg (1)
3. Augsburg (1)
3. Hertha BSC (1)
3. Gladbach (1)
3. Hoffenheim (1)
4. Werder (0)
4. Frankfurt (0)
4. Hannover (0)
4. Freiburg (0)


(csa) (Foto: imago)

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